Badge verliehen an
Ausgestellt am 04 Juni 2026 von
BASPO-Lernmedien
media@baspo.admin.ch
We are the competence center for the education and training of coaches in Swiss competitive and elite sport.
Our education and training courses are modular and interdisciplinary. This enables you to plan your individual training path and thus the possibility of a part-time education.
In addition to education and training events, we offer you individual coaching consultations, seminars/conferences and various qualification opportunities.
Bezeichnung der Qualifikation und verliehener Titel
Hauptstudienfach oder -fächer für die Qualifikation
Ausbildung zur Trainerin Spitzensport / zum Trainer Spitzensport mit eidg. Diplom
Name der Einrichtung, welche die Qualifikation verliehen hat
Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation SBFI, Einsteinstrasse 2, CH-3003 Bern, www.sbfi.admin.ch
Name der Einrichtung, welche die Qualifikation durchgeführt hat
Swiss Olympic Association, swiss coach
Im Unterricht / in der Prüfung verwendete Sprache(n)
Deutsch oder Französich oder Italienisch
Niveau der Qualifikation
Nationaler Qualifikationsrahmen Berufsbildung: Niveau 6
Europäischer Qualifikationsrahmen: Niveau 6
Abschluss der höheren Berufsbildung auf Tertiärniveau
Der Nationale Qualifikationsrahmen Berufsbildung ist ein aus acht Niveaustufen bestehendes Transparenzinstrument. Vgl. Angaben zum nationalen Bildungssystem
Dauer und Umfang der Ausbildung
Der Umfang und die Dauer der Ausbildung sind nicht reglementiert, das Qualifikationsverfahren ist reglementiert.
Zulassungsvoraussetzungen
a) eidg. Fachausweis als Trainerin/Trainer Leistungssport oder gleichwertige Qualifikation;
b) Visum des nationalen Sportverbandes, das bestätigt, dass der Verband von der Anmeldung der Kandidatin oder des Kandidaten Kenntnis genommen hat und diese/diesen auf seinem Ausbildungsweg (inkl. Berufsprüfung) durch einen Coach Developer unterstützt;
c) praktische Erfahrung als aktive Trainerin oder Trainer mit Kaderathletinnen oder -athleten im Nachwuchs-oder Eliteleistungssport von min. 1600 Stunden sowie 200 Stunden davon im Jahr vor der Prüfung (bis 6 Wochen vor der Prüfung);
d) von Verbandsexpertinnen oder -experten als genügend taxierte Praxisbefähigung (Praxisbesuche in Training und Wettkampf);
e) Praktikum im Umfang von 10 Tagen (min. 60-80 Stunden) auf einer vom nationalen Sportverband anerkannten Stufe;
f) drei Standortbestimmungen mit dem Coach Developer;
g) von der Prüfungskommission anerkannte Ausbildung im Bereich Erste Hilfe/Sanität;
Qualifikationsart
Eidgenössische Prüfung
Anforderungen der Qualifikation
Trainerinnen und Trainer Spitzensport mit eidg. Diplom betreuen Kinder und Jugendliche, erwachsene Sportlerinnen und Sportler oder Teams in verschiedenen Sportarten und Disziplinen auf nationalem und internationalem Niveau. Ihr Ziel ist es, die Sportlerinnen und Sportler an die nationale oder internationale Leistungsspitze heranzuführen, dabei tragen sie eine grosse Verantwortung für die sportliche und persönliche Entwicklung der Athletinnen und Athleten. Sie arbeiten in unterschiedlichen Funktionen wie z.B. Cheftrainerin/Cheftrainer, Assistenztrainerinnen/-trainer oder Trainerinnen/Trainer Nationalteam in Verbänden, Vereinen, für Athletinnen und Athleten oder Teams. Die Tätigkeiten üben sie zu Hause (Analyse, Planung etc.), auf dem jeweiligen Trainingsgelände oder der entsprechenden Wettkampfstätte aus. Oft arbeiten sie in Betreuungsteam mit weiteren Spezialistinnen oder Spezialisten oder leiten dieses. Trainerinnen und Trainer Spitzensport repräsentieren ausserdem ihre Arbeitgebenden in der Öffentlichkeit und tragen im Kontakt mit Medien und der Öffentlichkeit zu einem positiven Bild des Sports bei.
Einzelheiten zur Qualifikation
Trainerinnen und Trainer Spitzensport mit eidg. Diplom
bereiten ihre Athletinnen und Athleten oder Teams langfristig und gezielt auf Spitzenleistungen im Leistungs- und Spitzensport vor;
analysieren das Niveau und die Parameter der Weltspitze und leiten Konsequenzen ab;
definieren eine Strategie für die Leistungs- und Entwicklungsziele und erstellen eine entsprechende Planung, die auch innovative Methoden integriert;
organisieren und leiten verstärkt individualisierte und spezialisierte Trainings und passen sie an;
bereiten Wettkämpfe vor, analysieren die Wettkämpfe und Gegner und begleiten Athletinnen und Athleten am Wettkampf;
bauen eine professionelle Beziehung zu den Athletinnen und Athleten auf und pflegen sie;
begleiten und fördern die Athletinnen und Athleten auf dem Weg der sportlichen Karriere ihrem Alter und Niveau entsprechend und unterstützen sie in der Optimierung und Professionalisierung ihres Umfeldes;
führen Athletinnen und Athleten sowie Betreuungs- und Expertenteams;
pflegen den Kontakt zu externen Partnern und Ansprechpersonen (Spezialisten, Personalcoachs, etc.);
übernehmen Führungsaufgaben wie Mehrjahresplanung, Ressourcenanalyse und Budgeterstellung;
tragen durch Terminplanung, Projekt- und Arbeitsgruppenleitung, Unterstützung von Leistungszentren und weiteren Trainerinnen und Trainern mit aktuellem Fachwissen sowie Öffentlichkeitsarbeit für die Sportart und den Verband zur Verbands- und Vereinsarbeit bei;
übernehmen administrative Aufgaben rund um Trainings- und Wettkampfmassnahmen sowie das Schreiben von Konzepten, Anträgen und Berichten.
Notenskala und Anmerkungen zur Vergabe von Noten
Das Vorliegen des Diploms weist aus, dass die Qualifikation erworben wurde.
Gesamtbewertung
Das Vorliegen des Diploms weist aus, dass die Qualifikation erworben wurde.
Zugangsberechtigung zu weiterführenden Qualifikationen*
Die möglichen Ausbildungswege sind unter Punkt "Angaben zum nationalen Bildungssystem" dargestellt und erläutert.
Beruflicher Status
Der Abschluss berechtigt zur Führung des rechtlich geschützten Titels "Trainerin Spitzensport mit eidg. Diplom / Trainer Spitzensport mit eidg. Diplom".
Informationsquellen für ergänzende Angaben
Zusätzliche Informationen (einschliesslich einer Beschreibung des nationalen Berufsbildungssystems) finden Sie unter www.sbfi.admin.ch, www.berufsberatung.ch sowie www.ehsm.admin.ch
Dieser Diplomzusatz nimmt Bezug auf folgende Originaldokumente: - Verordnung über den nationalen Qualifikationsrahmen für Abschlüsse der Berufsbildung vom 27. August 2014 (V-NQR-BB, SR 412.105.1)
Prüfungsordnung über die höhere Fachprüfung für Trainerin Spitzensport / Trainer Spitzensport vom 19. Dezember 2019
Grafik: "Das Berufsbildungssystem der Schweiz"
Höhere Berufsbildung auf Tertiärstufe
In der Schweiz erfolgt die Ausbildung auf der Tertiärstufe im Rahmen einer höheren Berufsbildung oder an einer Hochschule. Abschlüsse der höheren Berufsbildung sind eidgenössische Fachausweise, eidgenössische Diplome und eidgenössisch anerkannte Diplome HF. Zugang zum breiten Angebot der höheren Berufsbildung haben Absolventinnen und Absolventen einer beruflichen Grundbildung, welche über mehrere Jahre qualifizierte Berufspraxis verfügen. Die Bildungsangebote der höheren Berufsbildung zeichnen sich durch einen hohen Praxisbezug aus und orientieren sich konsequent an den Bedürfnissen des Arbeitsmarktes. Die Berufsverbände definieren die Bildungsinhalte und sichern die Qualität des Bildungsganges bzw. der Prüfung. Gefördert werden das anwendungsbezogene Lernen, die rasche Umsetzung neuer Fachkenntnisse und ein hoher Innovationsrhythmus. Die Absolventinnen und Absolventen der höheren Berufsbildung sind qualifizierte Fach- und Führungskräfte, die ohne grosse Einarbeitung anspruchs- und verantwortungsvolle Aufgaben selbstständig durchführen. Personen mit einem Abschluss der höheren Berufsbildung haben häufig Kaderfunktionen inne und führen ihre eigenen Unternehmen.
Berufliche Grundbildung auf Sekundarstufe II
Die staatlich geregelte berufliche Grundbildung gilt als Regelzubringer für die höhere Berufsbildung. Die berufliche Grundbildung umfasst sowohl drei- oder vierjährige Berufslehren als auch zweijährige Attestlehren. Die berufliche Grundbildung zeichnet sich durch eine konsequente Verknüpfung von Theorie und Berufspraxis aus und bereitet die Absolventinnen und Absolventen auf eine eigenständige berufliche Tätigkeit vor. Neben berufsspezifischen Fachkompetenzen werden den Lernenden Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vermittelt. Die berufliche Grundbildung findet üblicherweise an den drei Lernorten (Betrieb, Berufsfachschule und überbetriebliche Kurse) statt, kann aber auch als vollschulisches Angebot absolviert werden. Der direkte Einstieg in den Arbeitsmarkt ist nach bestandenem Lehrabschluss üblich.
Schweizerisches Bildungssystem
Die zwei Säulen des schweizerischen Bildungssystems sind allgemein bildende und berufsbildende Ausbildungsgänge. Wechsel zwischen den verschiedenen Bildungsstufen und zwischen der allgemein bildenden schulischen und der Berufsbildung sind jederzeit möglich, erfordern aber zum Teil Zusatzleistungen. Generell ist das schweizerische Bildungssystem durch eine hohe Durchlässigkeit geprägt.
Der Nationale Qualifikationsrahmen (NQR) Berufsbildung
Der NQR Berufsbildung ist ein aus acht Niveaustufen bestehendes Transparenzinstrument. Mit Hilfe des von der EU erarbeiteten Europäischen Qualifikationsrahmens (EQR), der als Referenzinstrument dient, vereinfacht der NQR Berufsbildung den Vergleich von Abschlüssen aus verschiedenen Ländern.
Weitere Informationen: www.nqr-berufsbildung.ch