Mitarbeit in der universitären Selbstverwaltung

Mitarbeit in der universitären Selbstverwaltung

Ausgestellt am 10 Sept. 2026 von

Georg-August-Universität Göttingen

Georg-August-Universität Göttingen

Die Studierenden haben ehrenamtlich an der Entwicklung eines Konzepts zu Weiterführung des Schlüsselkompetenzbereichs Interkulturelle Interaktionen, der das Lektorat Deutsch als Fremdsprache, das Internationale Schreiblabor sowie das Interkulturelle Kompetenzlabor umfasst, mitgewirkt. Das Konzept wurde in einer Arbeitsgruppe entwickelt, an dem Mitarbeiter:innen von Studium und Lehre sowie des Schlüsselkompetenzbereichs Interkulturelle Interaktionen mit den Studierenden zusammengerabeitet haben. Es diente als Grundlage für Gespräche mit dem Präsidium der Universität Göttingen. Die Studierenden haben an drei Arbeitsgruppentreffen im Umfang von ingesamt 6 h teilgenommen, ihre Expertise eingebracht und an dem Konzeptpapier mitgeschrieben. Die verantwortliche Einrichtung ist die Abteilung Studium und Lehre, eine zentrale Einrichtung der Universität Göttingen für alle Fragen rund um Studium und Lehre. U.a. berät sie das Präsidium in Fragen der Studienangebotsplanung.
#KI-Kompetenz #Kommunikationskompetenz #Konzepterstellung

Aussteller

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Georg-August-Universität Göttingen

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The University of Göttingen is an internationally renowned research university. Founded in 1737 in the Age of Enlightenment, the University is committed to the values of social responsibility of science, democracy, tolerance and justice. It offers a comprehensive range of subjects across 13 faculties: in the natural sciences, humanities, social sciences and medicine. With about 30,000 students and more than 210 degree programmes, the University is one of the largest in Germany.

Kriterien

Die Studierenden haben an drei Arbeitsgruppentreffen mit Mitarbeiterinnen des Schlüsselkompetenzbereichs Interkulturelle Interaktionen und der Abteilung Studium und Lehre der Universität Göttingen im Umfang von insgesamt 6 h teilgenommen. Die Prüfungsleistung bestand in einem Beitrag zu dem gemeinsam verfassten Konzeptpapier.

Die Studierenden haben folgende Kenntnisse und Kompetenzen entwickelt:

  1. Kenntnisse über universitäre Strukturen und Konzepterstellungen
    Die Studierenden haben Einblicke in die universitären Arbeitsstrukturen und in Arbeitswege der Selbstverwaltung an Universitäten gewinnen können.
  2. Analytische und systemische Kompetenzen
    Die Studierenden sind in der Lage,
    • komplexe hochschulische Fragestellungen und Rahmenbedingungen zu analysieren und systematisch zu strukturieren;
    • unterschiedliche Interessen und Anforderungen zu erfassen, abzuwägen und daraus mögliche Handlungsoptionen abzuleiten;
    • Zusammenhänge und Wechselwirkungen bei der Gestaltung von Schlüsselkompetenzangeboten zu erkennen und in ihre Bewertungen einzubeziehen.
  3. Recherche- und Informationskompetenz
    Die Studierenden sind in der Lage,
    • selbstständig relevante Informationen zu Angeboten und Modellen anderer Hochschulen zu recherchieren und vergleichend auszuwerten;
    • Informationen hinsichtlich ihrer Relevanz und Übertragbarkeit auf den eigenen institutionellen Kontext zu bewerten.
  4. Konzeptions- und Problemlösungskompetenz
    Die Studierenden sind in der Lage,
    • unterschiedliche Modelle zur Weiterentwicklung von Schlüsselkompetenzangeboten zu entwickeln und zu konkretisieren;
    • Lösungsansätze anhand geeigneter Kriterien sowie ihrer jeweiligen Chancen, Risiken und Rahmenbedingungen systematisch zu bewerten;
    • auf dieser Grundlage unterschiedliche Handlungsoptionen abzuwägen und begründete Entscheidungen bzw. Empfehlungen abzuleiten.
  5. Wissenschaftliche und kritische Reflexionskompetenz
    Die Studierenden sind in der Lage,
    • bestehende Strukturen und alternative Lösungsansätze kritisch zu hinterfragen und auf Grundlage recherchierter Informationen zu bewerten;
    • eigene Einschätzungen nachvollziehbar und argumentativ zu begründen sowie die Potenziale und Grenzen verschiedener Ansätze zu reflektieren.
  6. Kommunikations- und Kooperationskompetenz
    Die Studierenden sind in der Lage,
    • sich aktiv und konstruktiv in einen interdisziplinären bzw. statusgruppenübergreifenden Arbeitsprozess einzubringen und die studentische Perspektive angemessen zu vertreten;
    • unterschiedliche Perspektiven aufzunehmen, in Diskussionen einzubeziehen und gemeinsam tragfähige Lösungsansätze weiterzuentwickeln.
  7. KI- und digitale Kompetenz
    Die Studierenden sind in der Lage,
    • Möglichkeiten und Grenzen des Einsatzes von Künstlicher Intelligenz in Lehr-Lern-Kontexten, insbesondere im Fremdsprachenunterricht, zu reflektieren und deren pädagogischen Mehrwert einzuschätzen;
    • Potenziale und Risiken KI-gestützter Lernangebote abzuwägen und Möglichkeiten eines verantwortungsvollen und lernförderlichen KI-Einsatzes zu beurteilen.