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Requirements Engineering: Basiswissen und Grundlagen

Requirements Engineering: Basiswissen und Grundlagen

Badge verliehen an

Julian Oude-Weßelink


Ausgestellt am 08 Mai 2026 von

GFU Cyrus AG

GFU Cyrus AG

In diesem Seminar lernen die Teilnehmer:innen alle wichtigen Grundlagen eines professionellen Requirements Engineerings. Nach dem Seminar kennen die Teilnehmer:innen die Möglichkeiten und die Vorzüge eines strukturierten Requirements Engineerings. Sie sind in der Lage, auf unterschiedliche Art und Weise hochwertige Anforderungen zu dokumentieren. Sie wissen, wie man Anforderungen findet und welche unterschiedlichen Techniken hierfür verwendet werden. Die Teilnehmer:innen kennen die Qualitätskriterien von Anforderungen und kennen unterschiedliche Techniken zum Prüfen von Anforderungen. Sie wissen, wie man im Bereich Anforderungsmanagement Anforderungen verwaltet und wie man mit veränderten Anforderungen umgeht. Sie kennen die Prinzipien des Requirements Engineering und wissen, wie unterschiedlich RE-Prozesse aussehen können. Sie kennen die Kriterien, die für einen eigenen RE-Prozess wichtig sind. Das Seminar ermöglicht es den Teilnehmer:innen, professionell mit den Wünschen und Bedürfnissen von Kunden, Anwender:innen und Auftraggeber:innen umzugehen. Diese Fähigkeiten sind überall dort einsetzbar, wo Anforderungen, Wünsche und Bedürfnisse als Grundlage für eine erfolgreiche Leistungserstellung erfasst, formuliert, geprüft und verwaltet werden müssen.

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GFU Cyrus AG

info@gfu.net

GFU Cyrus AG — bildet weiter.

Bereits 1980 als GFU Cyrus + Rölke mbH gegründet, zählt die GFU heute zu den renommiertesten IT-Schulungsunternehmen in Deutschland. Jedes Jahr besuchen mehrere tausend IT-Fachleute aus der gesamten Bundesrepublik unsere Seminare — in über 45 Jahren sind daraus mehr als 38.000 durchgeführte IT-Schulungen geworden.

Unser Programm

Mit über 4.250 Schulungsthemen decken wir das gesamte IT-Spektrum ab: von Administration über Softwareentwicklung, Datenbanken, Data Science und KI bis hin zu Cloud, Security und Betriebssystemen. Rund 50 Dozentinnen und Dozenten aus den verschiedensten IT-Bereichen stehen dafür mit einem außergewöhnlichen Maß an Fachkompetenz bereit — dieses Know-how bieten wir auch für Projektarbeit und Coaching an.

Unser Anspruch

Ob offenes Seminar, Firmenschulung oder Individualschulung: Unsere Teilnehmenden genießen den Rundum-Service der GFU — von der Anreise bis zur Abreise. Kleine Lerngruppen, hochqualifizierte Trainer und Fachbuchautoren, die auf individuelle Fragen eingehen, regelmäßige Pausen, gute Verpflegung und hochwertige 86"-Schulungs-Screens sind für uns selbstverständlich.

Maßgeschneiderte Weiterbildung

Sie wissen nicht, welches Thema zu Ihnen passt? Wie beim Maßschneider stellen wir gemeinsam mit Ihnen Ihr individuelles Schulungspaket zusammen — damit Ihre Weiterbildung auch nach Jahren noch perfekt sitzt.

Unsere Kunden

Zu unseren Kunden zählen Banken, Versicherungen, Handelskonzerne, Industrieunternehmen, Kommunen und öffentliche Einrichtungen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum.

Digitale Nachweise mit OpenBadges

Mit der Ausstellung digitaler Badges über die OpenBadgeFactory machen wir erworbene Kompetenzen unserer Teilnehmenden sichtbar, verifizierbar und teilbar — ein weiterer Baustein, mit dem die GFU IT-Professionals auf ihrem Weg weiterbildet.

www.gfu.net

Seminarkatalog: www.gfu.net/seminare.html

Kriterien

In diesem Seminar lernen die Teilnehmer:innen alle wichtigen Grundlagen eines professionellen Requirements Engineerings. Nach dem Seminar kennen die Teilnehmer:innen die Möglichkeiten und die Vorzüge eines strukturierten Requirements Engineerings. Sie sind in der Lage, auf unterschiedliche Art und Weise hochwertige Anforderungen zu dokumentieren. Sie wissen, wie man Anforderungen findet und welche unterschiedlichen Techniken hierfür verwendet werden. Die Teilnehmer:innen kennen die Qualitätskriterien von Anforderungen und kennen unterschiedliche Techniken zum Prüfen von Anforderungen. Sie wissen, wie man im Bereich Anforderungsmanagement Anforderungen verwaltet und wie man mit veränderten Anforderungen umgeht. Sie kennen die Prinzipien des Requirements Engineering und wissen, wie unterschiedlich RE-Prozesse aussehen können. Sie kennen die Kriterien, die für einen eigenen RE-Prozess wichtig sind. Das Seminar ermöglicht es den Teilnehmer:innen, professionell mit den Wünschen und Bedürfnissen von Kunden, Anwender:innen und Auftraggeber:innen umzugehen. Diese Fähigkeiten sind überall dort einsetzbar, wo Anforderungen, Wünsche und Bedürfnisse als Grundlage für eine erfolgreiche Leistungserstellung erfasst, formuliert, geprüft und verwaltet werden müssen.

  • Begründung, Problemstellung und Aufgaben des Requirements Engineering
    • Die Folgen von fehlenden oder mangelhaften Anforderungen
    • Wichtige Definitionen
    • Prinzipien des Requirements Engineering (RE)
    • Abgrenzung Spezifikation und Entwurf
    • Requirements Engineering im Wasserfall und in Scrum
    • Ein einfacher iterativ-inkrementeller Requirements Engineering Prozess
    • Agiles vs. klassisches Requirements Engineering
  • Stakeholder, Glossar, Anforderungsarten
    • Vision
    • Stakeholder im Requirements Engineering
    • Stakeholder Onion Map
    • Das Begriffslexikon bzw. Glossar
    • Begriffsmodelle
    • Die drei Anforderungsarten: Funktionale Anforderungen, Qualitätsanforderungen und Randbedingungen
    • Nichtfunktionale Anforderungen
  • System und Kontext abgrenzen
    • Systemgrenze
    • Systemkontext als Ursprung von Anforderungen
    • Bestandteile des Systemkontexts
  • Anforderungen dokumentieren
    • Typische Arbeitsprodukte (Artefakte) des Requirements Engineering
    • Abstraktionsebenen und Detaillierungsgrad
    • Formen der Anforderungsdokumentation
    • Spezifikation mit natürlicher Sprache
    • Use Cases (Anwendungsfälle)
    • Szenarien und Use Cases
    • Aufbau einer Use-Case-Spezifikation
    • User Story: Anforderungsdokumentation in der agilen Welt
    • Abnahme-/Akzeptanzkriterien im agilen Ansatz
    • Richtlinien für das Schreiben von Anforderungen
    • Funktionale Anforderungen mit Schablonen dokumentieren
    • Qualitätsanforderungen dokumentieren
  • Anforderungsdokumente
    • Vorteile von standardisierten Dokumentenstrukturen
    • Vorlage für eine System-Anforderungsspezifikation
    • Lastenheft und Pflichtenheft
    • Der Product Backlog als Anforderungsdokumentation
  • Anforderungen ermitteln
    • Probleme der Anforderungserhebung
    • Anforderungsquellen
    • Der Prozess der Anforderungserhebung
    • Anforderungskategorisierung nach dem Kano-Modell
    • Befragungstechniken
    • Beobachtungstechniken
    • Kollaborative Techniken
    • Artefaktbasierte Techniken
    • Kreativitätstechniken
    • Entwurfstechniken
  • Anforderungen modellieren
    • Perspektiven der Modellierung von Anforderungen
    • Use Case Diagramm
    • Aktivitätsdiagramm
    • Klassendiagramm
    • Zustandsdiagramm
  • Anforderungen validieren
    • Prinzipien der Anforderungsvalidierung
    • Qualitätskriterien für Anforderungen und Anforderungsdokumente
    • Techniken zur Anforderungsvalidierung
    • Prüfung von modellbasierten Anforderungen
    • Prüfung von agilen Anforderungen
    • Reviews
    • Checklisten
  • Anforderungen abstimmen
    • Konfliktidentifikation
    • Konfliktanalyse
    • Konflikt auflösen
    • Dokumentation von Konfliktlösungen
  • Requirements Engineering Prozesse
    • Der Requirements Engineering Prozess
    • Einflussfaktoren auf den RE-Prozess
    • Ziel, Zweck und Zeit beeinflussen den RE-Prozess
    • Partizipativer und Vertraglicher RE-Prozess
    • Konfiguration des Requirements Engineering als iterativer Prozess
  • Anforderungen verwalten (Anforderungsmanagement bzw. Requirements Management)
    • Planung des Anforderungsmanagements
    • Warum ändern sich die Anforderungen?
    • Change Management Prozess
    • Scrum und Change Management
    • Anforderungsattribute
    • Lebenszyklus von Anforderungen
    • Anforderungsverfolgung (Requirements Traceability)
  • Werkzeuge im Requirements Engineering
    • Werkzeuge für das Requirements Engineering
    • Bewerten von Werkzeugen nach unterschiedlichen Kriterien
    • Anforderungen an Werkzeuge zur Anforderungsverwaltung